Leistungen

Leistungen

Behandlungspflege

Unsere ausgebildeten Pflegefachkräfte führen selbstverständlich alle medizinischen Tätigkeiten durch, die vom Arzt verordnet wurden.

Kultursensible Pflege

Hierbei spezialisieren wir uns unter anderem auf den Kulturkreis ältere Migrantinnen und Migranten - der sogenannten kultursensiblen Pflege -

Hauswirtschaftliche Hilfe

Natürlich helfen wir auch im Haushalt. Dazu gehört zum Beispiel: Zubereitung von Mahlzeiten, Unterstützung beim Einkaufen und Besorgen von Arzneimittel etc.

Grundpflege

Wir unterstützen, wenn es alleine nicht mehr geht. Pflegebedürftige können häufig nicht mehr ohne Unterstützung den Alltag meistern.

Häusliche Betreuung

Mehr als nur ein Pflegedienst. Wir bieten individuelle Betreuung und sozialen Anschluss. Betreuungleistungen für einen aktiven Alltag.

Versorgung

Organisation der ärztlichen Versorgung und des Medikamentenservice.

Übersicht der Leistungen

Medi-Kult Heidelberg

Leistungen der Krankenkasse:

Behandlungspflege umfasst im engeren Sinne medizinische Tätigkeiten und darf nur von einer Pflegefachkraft, also einem examinierten Gesundheits-, Kranken- oder Altenpfleger durchgeführt werden. Diese Leistungen müssen vom behandelten Arzt verordnet und vom Pflegedienst bei der Krankenkasse zur Genehmigung vorgelegt werden. Darum hat Behandlungspflege auch mit der Pflegeversicherung und den einzelnen Pflegestufen nichts zu tun. Sie wird dann verordnet, wenn sie medizinisch notwendig ist, und wenn kein Familienangehöriger für den Pflegebedürftigen angemessen sorgen kann.

 

  • Medikamente wtl. richten,
  • Medikamente verabreichen – deren Einnahme überwachen
  • Injektionen s.c. – Insulin,
  • Urinal anlegen und entfernen,
  • Verbände anlegen und wechseln – Wundmanagement,
  • Blutzucker messen,
  • Blutdruck kontrollieren,
  • Kompressionsstrümpfe anziehen,
  • Kompressionsverbände etc.

 

 

Leistungen der Pflegekasse:
Grundpflege, das sind all die Leistungen, die die alltägliche, nichtmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen in ihrem eigenen Zuhause sicherstellen. Durch grundpflegerische Maßnahmen kann ein stationärer Aufenthalt im Krankenhaus oder in einem Pflegeheim verkürzt oder sogar vermieden werden. Die ambulante Grundpflege hat die Aufgabe, den Heilungsprozess zu begleiten, eine Verschlechterung des Gesundheitszustands zu verhindern und vorbeugende Maßnahmen zum Wohle des Pflegebedürftigen zu treffen.

Die Leistungen werden auf der Grundlage der Sozialgesetzbücher V und XI erbracht und mit den Pflegebedürftigen und den Angehörigen intensiv und individuell besprochen und maßgeschneidert konzipiert.

Körperpflege:
Hilfe beim Waschen, Duschen, Baden, Eincremen, Mund-/Zahnhygiene, Kämmen und/oder Rasieren, Unterstützung bei Ausscheidung / Wechsel der Inkontinezhilfsmittel

Ernährung:
Unterstützung bei der Nahrungsaufnahme, Ernährung über PEG Sonde

Mobilität:
Hilfestellung beim Verlassen oder Wiederaufsuchen der Wohnung Begleitung bei Aktivitäten, innerhalb der Wohnung z.B. Treppen steigen

Hauswirtschaftliche Hilfeleistung:
Darunter fallen alle Tätigkeiten, die im Rahmen einer Haushaltsführung anfallen wie z.B. Einkaufen, Wäschepflege, Essenzubereitung, Reinigung der Wohnung. Auch besteht die Möglichkeit hauswirtschaftliche Hilfeleistungen nach dem SGB V (Krankenkasse) in Anspruch zu nehmen, wenn z.B. bei Familien mit Kindern die Mutter erkrankt und die eigenständige Haushaltsführung nicht mehr leisten kann. In dem Fall wird die entsprechende Leistung vom behandelten Arzt verordnet und kann bei entsprechender Kostenzusage durch die Krankenkasse abgerechnet werden.

Beratung für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen:
Pflegekurse für Angehörige, Beratung zu Pflegeeinstufung, Anwesenheit beim Besuch des Gutachters vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) usw.

Pflegebedürftige können sich anstelle der häuslichen Pflegehilfe das Pflegegeld von der Pflegekasse auszahlen lassen, wenn ihre Grundpflege und hauswirtschaftliche Versorgung von einer privaten Pflegeperson sichergestellt wird.

Um die Ansprüche der Pflegekasse zu erfüllen, muss der/die Pflegebedürftige im eigenen Haushalt von einem Pflegedienst beraten werden. Laut den gesetzlichen Bestimmungen müssen die Beratungseinsätze bei einem Pflegegrad 1, 2 oder 3 halbjährlich und bei dem Pflegegrad 4 oder 5 vierteljährlich durchgeführt werden.

Das Ziel dieser Beratungen ist, die Überprüfung, dass die Pflege im ausreichenden Maße sicher gestellt ist, indem bspw. Pflegeprobleme angesprochen und der Einsatz von Hilfsmitteln zur Erleichterung der Pflege angeraten werden kann. Über diesen Beratungsbesuch wird ein Protokoll geführt, welches unterschrieben an die entsprechende Pflegekasse geschickt wird.

Die Kosten für diese Beratungseinsätze übernimmt die Pflegekasse.

Verhinderungspflege kann maximal sechs Wochen im Jahr in Anspruch genommen werden. Ist der Pflegende wegen Krankheit, Urlaub oder aus anderen Gründen verhindert, so kann die pflegebedürftige Person die Verhinderungspflege in Anspruch nehmen und eine Vertretung engagieren.

Ein Anspruch auf die Verhinderungspflege besteht nach § 39 Abs. 1 SGB XI dann, wenn eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert ist.

Pro Kalenderjahr hat der Pflegebedürftige einen Leistungsanspruch von maximal 42 Tagen. Wichtig zu wissen: Die Pflegekasse erstattet die Kosten für Verhinderungspflege auch, wenn diese nur stundenweise in Anspruch genommen wird. Hat beispielsweise eine Tochter, die ihren Vater pflegt, einen Arzttermin und möchte ihn während ihrer Abwesenheit nicht alleine lassen, so kann sie für diese Zeit einen Pflegedienst beauftragen.

Die Pflegeversicherung übernimmt die Kosten einer Ersatzpflege bis zu 1.612,00 Euro*, sollte die Pflegeperson durch Krankheit, Urlaub oder sonstigen Gründen verhindert sein, die Pflege zu verrichten. Sie muss nicht an einem Stück, sondern kann entsprechend des individuellen Bedarfs genommen werden.

Die Voraussetzungen dafür sind: Die Pflegeperson muss den Pflegenden min. sechs Monate gepflegt haben.

*(Änderungen vorbehalten)

Ihre Versorgung!

Medi-Kult Heidelberg

PERSÖNLICH

Ein hervorragendes Kooperationsnetzwerk mit Hilfe aus einer Hand. Ihre Bedürfnisse sind uns ein persönliches Anliegen.

TEAM

In unserem Team verfügen wir über Pflegekräfte, welche sich u.a. mit den Bedürfnissen von Demenzkranken und den besonderen Anforderungen an ihre Pflege auskennen.

 

SPRACHE

Wir sind in der Lage die sprachlichen Barrieren zu überwinden und Maßnahmen einzuleiten, so dass die Kommunikation zwischen Patient/ -innen mit und ohne Migrationshintergrund, Angehörigen, Ärzten und Pflegepersonal erleichtert wird.

Wir berücksichtigen bei der Gestaltung der Angebote und Leistungen Sprach- und Verständigungsprobleme sowie die persönlichen Motivationslagen der Zielgruppe.

ANGEHÖRIGE

Wir beziehen die Angehörigen unserer Klienten aktiv in die individuelle Pflegeplanung mit ein und gehen dabei auf individuelle Vorstellungen und Wünsche bestmöglich ein.

ZIEL

Unser Ziel ist es für pflegebedürftige Menschen und pflegebedürftige Migrantinnen und Migranten ein verlässlicher Partner zu sein, der die gesamte häusliche Versorgung mit einem höchsten Maß an Qualität übernimmt.

unter anderem kultursensible Pflege

Medi-Kult Heidelberg (Bahnstadt)

Gesellschaft

Die Gesundheitsbranche mit dem Schwerpunkt Altenpflege, der demographischer Wandel und der Kulturkreis älterer Migrantinnen und Migranten muslimischen Glaubens ist mit ihrer Komplexität und Vielseitigkeit zu einem wichtigen und unerlässlichen Teil unserer Gesellschaft geworden. 

Durch die wachsende Migrantenzahl wird auch der Bedarf in der kultursensiblen Pflege wachsen.

Kultursensible Pflege ist gleichzusetzen mit individueller Pflege und sehr wichtig für Patient/- innen mit Migrationshintergrund.

TEILHABE

Die gleichberechtigte Teilhabe in dem Kulturkreis älterer Migrantinnen und Migranten muslimischen Glaubens kann verwirklicht werden, wenn die Angebote und Maßnahmen der Altenhilfe deren individuelle Bedürfnisse und Bedarfe berücksichtigen. Alte zugewanderte Menschen nutzen bisher die Institutionen der Altenhilfe kaum.

Die Ursache dafür sind: fehlende Informationen, schlechte Erfahrungen mit Institutionen, mangelnde Deutschkenntnisse. Diese Zielgruppe können wir mit unserem Pflegedienst und Pflegepersonal für diesen Kulturkreis erreichen, die Pflege optimieren und sicherstellen.

 

Individuell

Wir gehen individuell auf den Patienten ein und bauen somit eine biographieorientierte Pflegebeziehung, welche Gewohnheiten, Lebensbedingungen, Bedürfnissen, sowie Ressourcen und Einschränkungen beinhaltet, zwischen Pflegekraft und Klient auf und gestalten diese zielgerichtet und menschenwürdig.

Wir haben Mitarbeiter/-innen die sich identifizieren mit dem muslimischen Auftrag und Profil und tragen diese weiter.

Kultursensible Pflege ist gleichzusetzen mit individueller Pflege und sehr wichtig für Patient/- innen mit Migrationshintergrund.

 

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